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Die Welt wird zum Dorf, dank Internet und hightech. Immer schneller entwickelt sich Neues. In Europa und allen modern entwickelten Gegenden der Welt kann jeder, der will, seinen Lebensstil mehr und mehr individuell gestalten, ohne Rücksicht auf traditionelle Verhaltensmuster.
Aber es gibt auch die anderen, die nicht so (weit und so schnell) sind wie wir. Sie sind sogar noch die Mehrheit im globalen Dorf. Einige von ihnen sind zu uns nach Deutschland gekommen, um schneller Anteil zu haben an den modernen Entwicklungen. Wer kann es ihnen verdenken.
Man spricht vom Trend zur multikulturellen Gesellschaft, in der Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf engem Raum nebeneinander leben und miteinander in Beziehung treten. Geht das friedlich? - Mit Weltoffenheit und Toleranz ja. Das ist leicht gesagt, sind doch jedem Menschen diese Grundhaltungen nur in dem Maße möglich, wie
er
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für sich einen festen Bezugspunkt, eine sichere Orientierung gefunden hat,
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möglichst angstfrei sich seiner selbst sicher sein kann,
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sich selbst angenommen weiß und selber sich annehmen kann,
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in seiner Individualität Rückgrat bekommen und Beziehungen knüpfen kann.
"Wenn du in dir selber nicht zu Hause bist, bist du nirgendwo zu Haus", heißt es in einem Lied.
Wenn ich nur offen bin für alles und jedes, finde ich nie mein eigenes Profil, meine eigene Identität.
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