"Weltoffenheit und Toleranz"
  • Was heißt das?
  • Wie ist das möglich?
  • Wie geht das?

Heißt das, für alles offen sein? Sich niemals festlegen? 
Jeden Trend mitmachen, um nicht "out" zu sein? 
Wir wollen nicht einfach unreflektiert Schlagworte gebrauchen, die gerade "in" sind. "Weltoffenheit und Toleranz" - das sind Grundhaltungen, die in Beziehung stehen mit zwei Megatrends der modernen Entwicklung 
 "Globalisierung" und "Individualisierung".

 

Die Welt wird zum Dorf, dank Internet und hightech. Immer schneller entwickelt sich Neues. In Europa und allen modern entwickelten Gegenden der Welt kann jeder, der will, seinen Lebensstil mehr und mehr individuell gestalten, ohne Rücksicht auf traditionelle Verhaltensmuster.
Aber es gibt auch die anderen, die nicht so (weit und so schnell) sind wie wir. Sie sind sogar noch die Mehrheit im globalen Dorf. Einige von ihnen sind zu uns nach Deutschland gekommen, um schneller Anteil zu haben an den modernen Entwicklungen. Wer kann es ihnen verdenken.

Man spricht vom Trend zur multikulturellen Gesellschaft, in der Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf engem Raum nebeneinander leben und miteinander in Beziehung treten. Geht das friedlich? - Mit Weltoffenheit und Toleranz ja. Das ist leicht gesagt, sind doch jedem Menschen diese Grundhaltungen nur in dem Maße möglich, wie er

  • für sich einen festen Bezugspunkt, eine sichere Orientierung gefunden hat,
  • möglichst angstfrei sich seiner selbst sicher sein kann,
  • sich selbst angenommen weiß und selber sich annehmen kann,
  • in seiner Individualität Rückgrat bekommen und Beziehungen knüpfen kann.

"Wenn du in dir selber nicht zu Hause bist, bist du nirgendwo zu Haus", heißt es in einem Lied.
Wenn ich nur offen bin für alles und jedes, finde ich nie mein eigenes Profil, meine eigene Identität.


 

"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen"

Wieviel Weltoffenheit und Toleranz steckt in diesem originellen Ausdruck der Lebensweisheit Don Boscos! Er wollte, daß sich jeder bei ihm 'zu Hause' fühle". Seine Liebe, sein Lebenswerk mit der von ihm gegründeten Gemeinschaft der Salesianer, galt den jungen Menschen, damit ihr Leben gelingt. Das ist auch die Gesamtzielstellung für das Netzwerk der Villa Lampe, einer Einrichtung der Katholischen Jugendsozialarbeit im Eichsfeld unter der Leitung der Salesianer Don Boscos.

"Jugendliche muss man so aushalten können, wie sie sind", so sagt es Pater Otto, der Leiter der Villa Lampe und deutet damit etwas von seinem Toleranzverständnis an, wie es vom christlichen Menschenbild geprägt ist. Unser Netzwerk ist offen für alle Jugendlichen, besonders für die sozial benachteiligten, ohne Unterschied der Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Jeder hat bei all seinen Grenzen und Schwächen seine Begabungen, Ressourcen und Lebensmöglichkeiten. Sie gilt es zu entdecken und zu entfalten. Dazu soll er im persönlichen Kontakt mit Geduld und Vertrauen ermutigt werden.

 

 

Also stehen Kontakte und kontinuierliche Beziehungen zu jungen Menschen im Zentrum der Arbeit der Villa Lampe. Durch ein verlässliches und vernetztes personales Angebot haupt- und ehrenamtlich engagierter Menschen geben wir Jugendlichen eine wichtige Hilfestellung, Weltoffenheit und Toleranz als persönliche Grundhaltungen zu entwickeln.

Villa Lampe - offen für alle - nicht für alles.

Wer mehr wissen möchte -> www.villa-lampe.de

 

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