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Thüringer Landesamt für archäologische Denkmalpflege
Älteste Geschichte Thüringens europäisch
Dürfen wir Thüringer überhaupt vor Fremden Angst haben, sie als Bedrohung
sehen??
Wer weiß eigentlich, wer w i r sind ? Wisst Ihr, wo unsere Wurzeln lagen?
Dann schauen wir doch mal in unsere eigene Geschichte, und zwar weit zurück.
Die ältesten Wurzeln liegen vor etwa 350 000 Jahren, als der Homo erectus in Thüringen siedelte.
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Wir beginnen unseren Rückblick etwas später, nämlich als sich vor etwa 7500 Jahren die ältesten „Bauern“ – wir nennen sie nach ihrer schön verzierten Keramik Bandkeramiker – aus dem Südosten, über das Donaugebiet kommend in Thüringen ansiedelten, brachten sie die Fähigkeit mit, Tiere zu halten, Getreide anzubauen und damit verbunden eine große Anzahl von Neuerungen. Denn nunmehr brauchte man der Nahrung, d.h. den Tieren, nicht mehr hinterher zu ziehen, sondern man wurde sesshaft, baute große Häuser (Abb.1),
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Abb. 1
Blick auf die Schmalseite eines bandkeramischen Hauses, rekonstruiert im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar. Solche Häuser waren in der Regel über 30 m lang, manche auch bis zu 70-80 m.
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Abb. 2
Sorgfältig hergestellte und mit Bemalung versehene
Keramik der ältesten
sesshaften Siedler in Thüringen
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entwickelte
spezielle Werkzeuge für Rodung und Hausbau, für
Nahrungszubereitung und Kleidungsherstellung. Man stellte Gefäße
aus Ton her, die man reich verzierte (Abb. 2). Alle diese
Neuerungen übernahmen die zu der Zeit hier noch ansässigen
Sippen von Fischern, Jägern und Sammlern, auch sie wurden allmählich
„Bauern“.
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Seitdem
wurde Thüringen in der jüngeren Steinzeit – sie reichte bis
etwa vor 4000 Jahre – immer wieder von Menschengruppen aus
verschiedenen angrenzenden Teilen besiedelt. Wir erkennen sie
daran, dass sie z. T. ihre Toten anders bestatteten, andere
Keramik formten und auch andere Häuser errichteten.
Etwa vor 4000 Jahren lernten auch die Menschen der ausgehenden
Steinzeit in Thüringen die Vorzüge eines anderen Materials als
Stein, nämlich des Kupfers, wenig später seiner Legierung, der
Bronze, zu schätzen. Wesentliche Impulse dafür kamen aus dem
Südosten, aus dem Karpatenbecken, dort standen die Rohstoffe
reichlicher zur Verfügung und daher entstand dort eine erste
Blüte dieser neuen Technologie und die Entwicklung neuer Geräte
und Schmucktypen. Man nennt die Bronzezeit das „Goldene
Zeitalter“. Nicht nur weil die Bronze wie Gold aussah, sondern
weil durch Austausch von Rohstoffen und Fertigprodukten aus Bronze
viele Berührungspunkte zwischen den Stämmen in der Bronzezeit
entstanden, der materielle Austausch auch geistige Beeinflussung
aus anderen Regionen mit sich brachte. Diese Kontakte waren für
die Entwicklung in Mitteldeutschland sehr förderlich.
Es entwickelten sich Spezialisten, die besondere Erfahrung in der
Metallgewinnung und -verarbeitung hatten (Abb.3, 4),
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Abb. 3
Bronzezeitlicher Metallwerker beim Eingießen von
lüssigem Metall in eine vorgefertigte Form
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Abb. 4
Wertvolle Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke fanden sich in einem
epotfund von Günserode, Kyffhäuserkreis
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aber
auch eine führende Schicht, die mit der Verbreitung dieser
Produkte zu Ansehen und Reichtum kam, wie z. B. der große Grabhügel
von Leubingen, Ldkr. Sömmerda zeigt (Abb. 5,6).
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Abb. 5
Bestattung eines bronzezeitlichen „Häuptlings“ unter einem noch heute
im Gelände sichtbaren großen Hügel bei Leubingen, Lkr. Sömmerda
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Abb. 6
Im Inneren des Grabhügels von Leubingen befand sich eine hölzerne
Grabkammer mit der Bestattung eines erwachsenen Mannes, eines jungen
Mädchens und zahlreichen wertvollen Beigaben
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Etwa
im 7. Jh. vor der Zeitenwende kam ein neues Material zur
Anwendung, das Eisen. Die Rohstoffe, Eisenerze, waren weitläufiger
verfügbar, auch in Thüringen. Aber auch der Austausch von
Halbfabrikaten ist belegbar (Abb. 7). In dieser Zeit berührten
wichtige Einflüsse aus dem Süden Thüringen. Es war die Zeit,
als durch Kontakte mit den Hochkulturen des Mittelmeerraumes
erstmals auch die Namen der sich bildenden Stämme und Völker überliefert
werden.
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Abb. 7
Eiserner
Doppelspitzbarren
als Halbfabrikat von Oberhof
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Abb. 8
Blick
auf die z.T. rekonstruierte befestigte germanische Ansiedlung von Westgreußen,
Kyffhäuserkreis, Luftaufnahme
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Thüringen
wird erneut der Mischkessel der sich im heutigen NW-Deutschland
formierenden Germanen, die in den letzten Jahrhunderten vor der
Zeitenwende nach Süden drangen (Abb. 8), und den von Süden bis
an den Rand des Thüringer Waldes nach Norden drängenden Kelten.
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Die
Archäologen können vielseitige Kontakte und Austauschbeziehungen
nachweisen, brachten doch die Kelten zahlreiche technologische
Neuerungen mit, wie die Kenntnis von Töpferscheibe und Töpferöfen,
von Glasproduktion (Abb. 9), das Münzwesen (Abb. 10) oder die
Anlage von befestigten stadtähnlichen Anlagen, wie die Steinsburg
auf dem Kleinen Gleichberg bei Römhild (Abb. 11).
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Abb. 9
Reste
keltischer Glasarmringe aus der Siedlung Widderstatt bei Jüchsen
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Abb. 10
Keltische
Münzfunde von Schwabhausen, Lkr. Gotha
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Abb. 11
Blick
auf die auch von den Kelten benutzte und befestigte Anlage – Steinsburg- auf
dem Kleinen Gleichberg bei Römhild
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Etwa
20/15 v.u.Z. drangen erneut Germanen ins Thüringer Becken, deren
Namen – Hermunduren - uns überliefert ist, da es zu ersten Berührungen
mit den Römern kam, als diese versuchten, ihr Reich unter Kaiser
Augustus bis zur Elbe auszudehnen (Abb. 12).
Obwohl das Siedlungsgebiet der Hermunduren, also auch das heutige
Thüringen nie dem römischen Imperium einverleibt war, gab es
doch enge Beziehungen zwischen Römern und Hermunduren, wie wir
aus der „Germania“ des Tacitus wissen, die auch über einige
Jahrhunderte wirkten. Die „den Römern treu ergebenen“
Hermunduren hatten nicht nur Privilegien im Handel, sondern auch
Zugang zu reichem Importgut, auch zu römischen Münzen (Abb. 13),
und zur Übernahme höher entwickelter Technologien, besonders in
der Keramikproduktion (Abb. 14). Es war vor allem der germanische
Adel, der sich am Wohlstand und an der Lebensweise der Römer
orientierte, wie uns eine große Anzahl reicher Fürstengräber in
Thüringen bestätigt.
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Abb. 12
Rekonstruktion
eines germanischen ( links) und römischen (rechts)
Kriegers mit typischen
Waffen, um die Zeitenwende
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Abb. 13
Schatzfund
römischer Münzen des 2.-3.Jh. aus Schwabhausen, Lkr. Gotha
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Abb. 14
Drehscheibenkeramik
römischer Formen aus der römischen Töpferei von Haarhausen, Ilm-Kreis
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Die
Beziehungen zu den Römern brachten in den ersten drei
Jahrhunderten u. Z. einen gewaltigen Aufschwung in der
Entwicklung, die auch die Weichen für die Entstehung eines mächtigen
Stammeskönigtums im Laufe des 5.Jh. gestellt hatte.
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Am
Ende des 4. Jh. werden von einem „Sachbuchautor“ – Vegetius
Renatus - die hervorragenden Pferde der „Thoringi“ erwähnt.
Damit wird erstmalig belegt, dass es einen neuen Namen für das
entstehende Stammeskönigtum gab: Thüringer. An ihrer Bildung
waren außer Hermunduren auch Angeln und Warnen beteiligt. Dieses
Königtum war eines der wenigen von germanischen Stämmen in
dieser Zeit großer Völkerbewegungen.
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Abb. 15
Deformierter
Schädel der Bestattung von Oßmannstedt, Lkr.
Weimarer Land, als Sitte und Schönheitsideal besonders bei den Hunnen
verbreitet
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Abb. 16
Wertvolle
und reich verzierte goldene Adlerfibel aus dem reichen Grab von Oßmannstedt,
Lkr. Weimarer Land
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Das
Reich der Thüringer erlebte eine Blüte, die aber von der
Eroberung durch die Franken 531 stark getroffen wurde. Ein
Mitglied der Königsfamilie, Radegunde, hat die Zerstörung dem
Bischof und Dichter Venantius Fortunatus geschildert, der dieses
Klagelied der Nachwelt überliefert hat.
Der Königshof und das Königsgeschlecht wurde dabei zerstört,
aber die eigentliche Einbeziehung der Thüringer in das
Frankenreich erfolgte erst ab dem 7.Jh. , dann setzte sich der für
die Verteidigung des Landes wichtige Burgenbau durch, aber auch fränkische
Waffen, Geräte und Schmuck.
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Abb. 17
Typische Fibel (Gewandspange) der Thüringer, Silber, vergoldet mit
Kerbschnittverzierung
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Abb. 18
Thüringer Schmuck mit eingesetzten roten Steinen als hunnisch-ostgotischer
Einfluss
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Die
Franken, schon christianisiert, übermittelten frühe christliche
Glaubensvorstellungen an die heidnischen Thüringer. Die Archäologen
können an den Funden erkennen, dass zunächst noch heidnische
Sitten, besonders im Bestattungswesen, weiter gepflegt wurden. Die
ältesten Hinweise auf christliche Einflüsse stellen Symbole, wie
Kreuze, Fisch – und Trinitätszeichen (Abb. 19) oder das Symbol
des Daniel in der Löwengrube auf Scheibenfibeln (Abb.20) dar.
Zielgerichtet erfolgte die Mission erst im 8.Jh.
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Abb. 19
Christliche Motive auf der Lanzenspitze aus einem Grab von Schlotheim,
Unstrut – Hainich - Kreis
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Abb. 20
Scheibenfibel mit christlichem Motiv: Daniel in der Löwengrube aus Kaltenwestheim,
Lkr. Schmalkalden-Meiningen
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Abb. 21
Das slawische Gräberfeld von Espenfeld bei Arnstadt, Ilm - Kreis. Ausschnitt, 10.-12.Jh.
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Archäologische
Funde, urkundliche Überlieferung sowie zahlreiche Orts- und Gewässernamen
zeigen, dass sich seit dem 8./ 9. Jh. Teile slawischer Stämme von
Südosten kommend bis über die Saale und weiter bis ins Thüringer
Becken ausbreiteten. Sie legten in der Regel eigene Dörfer, oft
neben denen der Deutschen, sowie eigene Bestattungsplätze mit
eigenem Ritus (Abb. 21). Die Slawen stellten nach eigener
Tradition Keramik her, bewahrten eigene Trachten. Bei den Toten
fanden sich z. T. zahlreiche und wertvolle Schmuckstücke, Teile
der Tracht oder Gebrauchsgegenstände, wie Messer, gelegentlich
sogar Sporen und Münzen. Wertvoller Edelmetallschmuck (22-24) und
Perlen aus Edelsteinen (Abb. 25) sind Zeichen von Wohlstand,
Sporen dagegen ein Symbol des Status.
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Abb. 22
Typisch slawischer Kopfschmuck: silberne Schläfenringe, ursprünglich an einem Band um den Kopf getragen
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Abb. 23
Reich mit Filigran und Granulation verzierte silberne Ohrringe aus slawischen Gräbern in Thüringen
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Abb. 24
Silberne Fingerringe aus slawischen Gräbern von Espenfeld, Ilm - Kreis
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Abb. 25
Wertvolle Kette aus einem slawischen Grab von Espenfeld, die Perlen sind aus Edelsteinen:
Karneol, Bergkristall und Amethyst
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Die
Slawen siedelten sich als Freie an, sie wurden mit der
Einwanderung ebenso wie die Deutschen zinspflichtig, das bestätigen
Schriftquellen und archäologische Funde. Die Ausbreitung der
Slawen weit westlich der Saale hinterließ zahlreiche Spuren als
Funde und als Namen für Orte, Gewässer und Fluren. Sie alle
zeigen, dass die Slawen sich aktiv am Landesausbau beteiligten.
Gemeinsame Aufgaben beförderten die Assimilierung deutscher und
slawischer Bevölkerung.
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Ethnische
Spannungen sind nicht überliefert, eher dagegen ein
deutsch-slawisches Zusammenleben „unter einem Hut“, wie es auf
dem Relief von Großbrembach (Abb. 26) als Zeichen des
Zusammenwachsens des slawischen und deutschen Dorfes zu einem Ort
dargestellt wird.
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Abb. 26
Vereinigungssymbol des slawischen und deutschen Dorfes Brembach zu einem Ort (16.Jh.)
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Ein
solch schneller Rundgang durch unsere älteste Geschichte lässt
uns erkennen, dass das ständige Zusammentreffen verschiedener
Kulturen und Völker in Thüringen die Entwicklung nicht gestört,
sondern beflügelt hat. An der kulturellen und gesellschaftlichen
Blüte unseres Territoriums in dem hier dargestellten Zeitraum
zwischen 6. Jahrtausend v.u.Z. bis etwa 10.-12.Jh. hat die
Aufnahme fremder Einflüsse durch Handel, Technologietransfer,
aber auch durch Zuwanderung großen Anteil. Kulturelle und
ethnische Vermischungs- und Integrationsprozesse waren für unsere
Vorfahren keine Hemmnisse. Denn unsere älteste Geschichte war
eben schon „europäisch“. Nun denk‘ mal nach, warum wir
heute gegen Fremde und Fremdes sein sollten??
Viele interessante Funde und ausführlichere Erläuterungen zu
diesem Thema findet Ihr im Museum für Ur- und Frühgeschichte
Thüringens in Weimar, im Internet zu erreichen über www.tlad.de.
Sigrid Dušek, Landesarchäologin
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